Kleintier-Slider (Hund)


Schutzimpfungen des Hundes

Wenn eine Hündin (Muttertier) immer regelmäßig und sorgfältig geimpft wurde, erhalten Hundewelpen über die Muttermilch Antikörper, welche sie vorläufig vor bestimmten Infektionskrankheiten schützen. Ungefähr ab der 6. Lebenswoche geht dieser Schutz langsam verloren. In der Regel beginnt man daher ca. in der 8. Lebenswoche mit der Grundimmunisierung der Welpen, Wiederholungsimpfungen sollten in der 12.-14. und ggf. in der 16.-18. Lebenswoche erfolgen.

Hier einige Informationen zu den ansteckenden Hundekrankheiten, gegen die zur Zeit eine Schutzimpfung möglich ist:

Hundestaupe: Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die Hunde aller Altersklassen befallen kann. Je nachdem, welches Organ am stärksten befallen ist, spricht man von der Gehirnstaupe, Lungenstaupe oder Darmstaupe; es können aber auch alle Organe gleichzeitig befallen sein. Erkrankte Tiere sind kaum zu heilen. Die Krankheit ist für den Menschen nicht ansteckend.

Ansteckende Leberentzündung (Hepatitis): Auch hierbei handelt es sich um eine Viruserkrankung, die Hunde aller Altersklassen befallen kann; besonders betroffen sind jedoch junge Hunde. Die Behandlung erkrankter Tiere ist äußerst aufwendig und nicht immer erfolgreich. Diese Krankheit ist nicht ansteckend für den Menschen.

Leptospirose: Diese Erkrankung ist auch unter dem Namen Stuttgarter Hundeseuche oder Weilsche Krankheit bekannt. Es handelt sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die auch für den Menschen gefährlich ist. Je nach Erregeruntergruppe wird mehr die Niere, die Leber oder der Darm befallen.

Tollwut: Es handelt sich um eine unheilbare Viruserkrankung, an der fast alle Säugetiere (auch der Mensch!) erkranken können. Die Infektion erfolgt durch das Eindringen von Speichel in eine Wunde. Hunde, die nicht geimpft sind und unter Ansteckungsverdacht stehen, müssen sofort getötet werden. Hunde, die ordnungsgemäß geimpft sind und unter Ansteckungsverdacht stehen, müsse für eine gewisse Zeit in Quarantäne.

Parvovirose: Diese Viruserkrankung ist auch unter dem Namen Katzenseuche bekannt, obwohl ein erkrankter Hund keine Katze und eine erkrankte Katze keinen Hund anstecken kann. Befallene Tiere zeigen eine schwere blutige Darmentzündung; besonders gefährdet sind junge Hunde.

Zwingerhusten: Diese Bezeichnung geht auf das gehäufte Auftreten der Krankheit in größeren Zwingern und Tierheimen zurück. Charakteristisch ist der laute, trockene Husten.

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