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10 Regeln für eine gesunde Ernährung

  1. Die beste Nahrung ist ein Alleinfutter für Hunde, das (wie der Name schon sagt) alle wichtigen Nährstoffe in ausreichendem Maß enthält. Ob Sie Feucht- oder Trockenfutter bevorzugen, bleibt Ihnen überlassen. Trockenfutter kann auch problemlos zu jeder Mahlzeit mit Feuchtfutter gemischt oder in etwas Wasser eingeweicht werden. Geben Sie Ihrem Hund weder Katzenfutter noch Essensreste von Ihrem Tisch, da ihm beides schaden kann!
  2. Im Wachstum befindliche Hunde haben besondere Bedürfnisse, die durch ein spezielles Welpenfutter optimal gedeckt werden. Auch hierbei handelt es sich um ein Alleinfutter, d. h. Sie sollten auf keinen Fall kalziumhaltige Mineralfutter zusetzen, da eine Überversorgung sogar Wachstumsstörungen provozieren kann. Das Welpenfutter ist etwa für das erste Lebensjahr notwendig.
  3. Halten Sie feste Fütterungszeiten ein, am besten morgens und abends. Das Futter sollte Zimmertemperatur haben, also nicht direkt aus dem Kühlschrank in den Napf kommen. Feuchte Futterreste sollten entfernt werden, da sie sonst säuern und Fliegen zur Eiablage dienen können. Futternäpfe sollten nicht aus Kunstoff oder Metall bestehen, weil diese Materialien Allergien auslösen können, und nach jeder Fütterung gesäubert werden.
  4. Der Hersteller gibt in der Regel die tägliche Futtermenge an- je nach Gewicht des Tieres. Es gibt aber starke individuelle Unterschiede im Futterbedarf. Halten Sie sich zunächst an die empfohlene Futtermenge, und stellen Sie Ihren Hund wöchentlich auf die Waage. Dadurch kann man genau erkennen, ob der Hund zu- oder abnimmt. Dann brauchen Sie nur noch etwas mehr oder weniger zu füttern, damit Ihr Hund sein Gewicht hält.
  5. „Nach dem Essen sollst du ruhen.“ Diese Regel gilt auch für den Hund. Das Essen wird besser verdaut, und Krankheiten, die durch Herumtoben bei vollem Magen entstehen können, werden nicht provoziert.
  6. Hunde brauchen keine Abwechslung in ihrer Nahrung, im Gegenteil: Plötzliche Umstellung auf eine andere Marke oder von Feuchtfutter auf Trockenfutter oder umgekehrt führt häufig zu Durchfall. Wenn Sie also ein Futter gefunden haben, das Ihr Hund gerne frißt und auch gut verträgt, bleiben Sie dabei!
  7. Geben Sie ihrem Hund kein rohes Fleisch! Besonders in rohem Schweinefleisch können Krankheitserreger enthalten sein, die bei Hunden und/ oder Menschen schwere Infektionen verursachen können. Aus diesem Grund empfiehlt sich beim Barfen das Verfüttern von Tiefkühlfleisch. Auf eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen ist unbedingt zu achten. Es ist schwierig, eine bedarfsgerechte Ration zusammenzustellen.
  8. Auch Knochen können Ihrem Hund gefährlich werden, indem scharfe Enden oder Splitter den Magen-Darm-Trakt verletzen. Besonders ältere Hunde können Knochen oft schlecht verdauen. Sehr unangenehme und schmerzhafte Verstopfungen sind die Folge. Deshalb geben Sie Ihrem Hund lieber Kauknochen aus Büffelhaut, die auch noch die Zähne putzen.
  9. Der Bedarf an Flüssigkeit wird durch Trinkwasser und den Feuchtigkeitsgehalt der Nahrung gedeckt. Das bedeutet, daß bei Trockennahrung der Trinkwasserbedarf höher ist als bei Feuchtnahrung. Dem Hund sollte immer ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stehen.
  10. Mag der Hund einmal nicht fressen, lassen Sie ihn ruhig fasten. Erst bei längerer Appetitlosigkeit (ab 3 Tage) sollten Sie den Tierarzt aufsuchen.

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